Energiewende: Nachhaltig nur mit Wirtschaftlichkeit!

Was können Bürger und Industrie in den verschiedenen Sektoren leisten – und welchen Einfluss haben Maßnahmen auf das Klima und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrie?

Der frühere Bundeswirtschaftsminister Habeck feiert die aktuellen Klimaziele und einen Anteil von rund 60 % erneuerbarer Energien am Stromverbrauch – ein großer Erfolg auf den ersten Blick.

Doch bei näherem Hinsehen wird deutlich:
- Das Heizungsgesetz sorgt in breiten Teilen der Bevölkerung für Verunsicherung und den Eindruck politischer Bevormundung.
- Während der Anteil erneuerbarer Energien am Stromverbrauch steigt, macht der Stromsektor nur einen Teil des gesamten Energieverbrauchs aus. Bezogen auf den Gesamtenergiebedarf von ca. 550 TWh/a liegt der Anteil Erneuerbarer bei gerade einmal rund 15 %.
- Die Einhaltung der Emissionswerte 2024 ist vor allem auf den wirtschaftlichen Einbruch der letzten Jahre zurückzuführen.
- Deutschlands Energiepreise zählen zu den höchsten weltweit – energieintensive Unternehmen geraten zunehmend unter Druck oder verlagern ihre Produktion ins Ausland.
- Verkehrs- und Industriesektor bleiben in der öffentlichen Debatte oft im Schatten des Stromsektors.
- Der dringend notwendige Netzausbau braucht neben politischem Willen vor allem eins: Fachverstand und Expertise aus Wirtschaft und Wissenschaft.

Wie kann eine tragfähige Energiewende gelingen – ökologisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich akzeptiert?

Diesen Fragen widmen sich unsere Experten in zwei kompakten Impulsvorträgen:
- Prof. Dr.-Ing. Christian Rehtanz von der TU Dortmund ordnet die wissenschaftlichen und technischen Aspekte ein – faktenbasiert und zukunftsorientiert.
- Dipl.-Ing. Wolfgang Marschewski beleuchtet die wirtschaftliche Machbarkeit der Energiewende aus Sicht eines erfahrenen Energieberaters und Anlagenbauers.

Im Anschluss laden wir zur offenen Podiumsdiskussion mit dem Publikum:
- Was ist technisch machbar, und was wirtschaftlich tragbar?
- Wo liegen die Unterschiede zwischen Theorie und Praxis?
- Was können Bürgerinnen und Bürger, Industrie und Politik jeweils leisten?
- Und: Welche Rahmenbedingungen müssen endlich verlässlich geschaffen werden?

Der Buchungszeitraum für diese Veranstaltung ist beendet.

Bezirksverwaltungsstelle Dortmund-Hombruch (Giebelsaal), Domänenstr. 1, 44225 Dortmund


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