Das Leben des Historikers Ernst Engelberg spannt sich über sechs deutsche Staatsformen und zwei Exile: Kaiserreich, Weimarer Republik, Nazidiktatur, Schweiz, Türkei sowie das besetzte, das doppelte und neu vereinte Deutschland. Seine Bismarck-Biografie blieb das einzige Geschichtswerk, das zeitgleich in großen Verlagen in Ost und West erschien. Der Nachlass von Ernst und Waltraut Engelberg ist ein bedeutendes Zeugnis von Flucht-, Vertreibungs- und Exilgeschichten.

Ausgehend von diesen Materialien spricht Achim Engelberg mit Jenny Erpenbeck und John Erpenbeck über den Umgang mit Exilgeschichten und Erfahrungen in der DDR. Jenny Erpenbeck, deren Werk in über 30 Sprachen übersetzt wurde, ist bisher die einzige deutschsprachige Autorin, die den International Booker Prize erhielt. Ihr Vater, John Erpenbeck, Physiker, Philosoph und Romancier, wurde im sowjetischen Exil geboren. Achim Engelberg, Herausgeber und Co-Autor von Ernst Engelberg, stellt das im Aufbau befindliche Archiv mit vielen bislang unerschlossenen Bereichen erstmals der Öffentlichkeit vor.

Während der Veranstaltung werden Bild- und Videoaufnahmen für die Öffentlichkeitsarbeit der Staatsbibliothek zu Berlin angefertigt. Mit Ihrer Anmeldung stimmen Sie der Veröffentlichung zu nichtkommerziellen Zwecken zu.

Staatsbibliothek zu Berlin
Wilhelm-von-Humboldt-Saal
Unter den Linden 8
10117 Berlin


Beginn: Uhr
Ende: Uhr
Zum Kalender hinzufügen

Produkte

Tickets

Normales Ticket

Aktuell verfügbar: 150

gratis

Menge