In der Staatsbibliothek tauchen Sie ein wenig ein in die Geschichte der Preußischen Staatsbibliothek, so der Name der heutigen Staatsbibliothek zu Berlin, in der Zeit des Nationalsozialismus. Vor dem Kulturwerk der Stabi, umgeben von einer thematischen Poster-Ausstellung, erfahren sie von der Büchersammlung des Verlegers Rudolf Mosse, deren Beschlagnahme und „Verwertung“ u.a. durch das Antiquariat Agnes Straub, der Rolle der Reichstauschstelle bis 1945 und der Zentralstelle für wissenschaftliche Altbestände bis 1990 bei der Weiterverteilung von geraubten Büchern, aber auch von geglückten Buchfunden und Restitutionen, etwa an die Nachkommen des französischen Politikers Georges Mandel oder der Berliner Büchersammlerin Hedwig Hesse. Weiter führt der Weg entlang der Straße Unter den Linden zur Akademie der Künste am Pariser Platz, wo Sie etwas über die dortige Provenienzforschung erfahren. In einer Sonderführung können Sie anschließend im Bilderkeller der Akademie künstlerische Spuren von ehemaligen Meisterschülern aus den 1950er Jahren entdecken.
Dauer: 1:25 h + 0:45 h
Anmerkungen: Nicht barrierefrei, Sonderführung ist enthalten.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Hinweis: Taschen und Rücksäcke (größer als DIN A4 Format) sind vor Besuch des Bilderkellers einzuschließen.
Treffpunkt: Staatsbibliothek zu Berlin, Unter den Linden 8, 10117 Berlin (Lindenhalle)
Beginn: Uhr
Ende: Uhr
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