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Lesung - Stefanie Fricke, "Nach dem Schweigen", Roman
Ein Roman über Freundschaft, Erinnerungen und Geheimnisse
"Vielleicht war es ja doch an der Zeit, alle anderen rauszuschmeißen, die da schon lange nichts mehr zu suchen hatten.
Die Gespenster, die sich so hartnäckig festhielten an diesem traurigen Ort und sie daran erinnerten, dass sie eine Bolitta war, ein Nichts."
Stefanie Fricke ist in den 70er Jahren in einem kleinen Dorf im Kreis Goslar an der innerdeutschen Grenze aufgewachsen. Musik war und ist ihre erste große Leidenschaft und so studierte sie Musik, wurde zunächst Orchestermusikerin und arbeitet heute als Kulturmanagerin und systemischer Coach. Zuhause ist sie heute in Schleswig-Holstein und genießt die Natur einerseits und die Nähe zu Hamburg andererseits.
Warum dieses Buch?
Für die Generation "Kriegsenkel" ist der 2. Weltkrieg auch heute noch nicht vorbei. Sie tragen die erlebten, viel zu oft verschwiegenen Kriegs- und Fluchttraumata der Eltern und Großeltern mit sich. Ein Ballast, den sie kaum benennen können und der sie doch in unzähligen Fällen an einem selbstbestimmten und glücklichen Leben hindert. Immer schwebt da etwas Dunkles über allem, das sie nicht benennen können.
Die Autorin wollte die fiktive Geschichte einer Frau schreiben, die sich ihrem "Erbe" stellt, einen schmerzhaften Wege geht, am Ende aber lernt, sich innerlich davon zu lösen und sich selbst als eigenständigen und selbstverantwortlichen Menschen wahrzunehmen.
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