Zwischen Intimität und Versorgung: Sexualität, Behinderung und professionelle Begleitung jenseits von Tabu und Moral bis
Sexualität ist kein Luxus, kein Nebenthema und keine optionale Ressource, sie ist ein Menschenrecht, ein fundamentales Grundbedürfnis und Bestandteil von körperlicher und emotionaler Gesundheit. Dennoch wird Sexualität gerade in pädagogischen, psychosozialen und pflegerischen Kontexten häufig tabuisiert, moralisiert oder pathologisiert. Diese Tabus treffen besonders Menschen, die strukturell ausgeschlossen werden. Der Workshop öffnet den Raum für eine intersektional-feministische und diskriminierungskritische Auseinandersetzung mit Sexualität als Recht und Ressource.
An zwei Abenden verbinden wir Theorie, Praxis und Selbstreflexion: Am ersten Tag beleuchten wir Sexualität als Menschenrecht, diskutieren gesellschaftliche Machtverhältnisse und erarbeiten, wie Zugang zu sexueller Selbstbestimmung systematisch verhindert oder ermöglicht wird. Am zweiten Tag widmen wir uns Sexualassistenz - ihren Konzepten, ethischen Grundlagen, praktischen Formen und politischen Herausforderungen. Wir reflektieren gemeinsam, wie Fachkräfte Sexualität enttabuisieren, diskriminierungssensibel sprechen und sichere, empowernde Räume für Klient:innen und begleitete Menschen eröffnen können.
Zielgruppe:
Fachkräfte und Hauptamtliche aus der Kinder- und Jugendhospizarbeit
Termine:
12.10.2026, 19:00 bis 20:30
13.10.2026, 19:00 bis 20:30
Dozierende:
Chris Lily Kiermeier, intersektional feministische:r Autor:in, Aktivist:in und Vortragende:r mit Schwerpunkt auf queere Perspektiven, Disability Studies, Antidiskriminierung und antikoloniale Bildungsarbeit
Online über Teams
bis
Beginn: Uhr
Ende: Uhr
Zum Kalender hinzufügen