Dies ist eine Workshop-Reihe für trans*, nichtbinäre, agender und genderqueere Menschen. Es ist möglich, an beiden Workshopteilen oder nur an einem Teil teilzunehmen.

TEIL 1 (30.10.25 18-21 Uhr)
Die Idee von geschützten Räumen (Safer Spaces) ist nicht neu und bleibt doch aktuell. Wer im Alltag Diskriminierung und Ausgrenzung erfährt, braucht sie, um gemeinsam Luft zu holen, sich auszuruhen, auszutauschen und zu organisieren. Doch wie müssen solche Räume eigentlich gestaltet werden, damit sie uns stärken und aktiv werden lassen? Was können wir tun, um einander das Gefühl zu geben, gesehen und mitgenommen zu werden? Welche Barrieren nehmen wir nicht wahr und wie können wir sie überwinden?
Diesen Fragen widmen wir uns mit kreativen und selbstreflexiven Methoden und aus ausdrücklich intersektionaler Perspektive. Gemeinsam träumen wir von genderqueeren Räumen, die uns alle willkommen heißen und ins Handeln bringen. Lasst uns groß und umfassend denken! Anschließend planen wir konkrete nächste Schritte, um unseren Träumen gemeinsam ein kleines Stückchen näher zu kommen.

TEIL 2 (07.11.25, 18-21 Uhr)
Gender-Euphorie – das ist dieses Gefühl, wenn etwas an unserer Erscheinung, unserem Ausdruck oder unserem Körper sich genau richtig anfühlt. Wenn wir uns selbst anschauen und denken: yes, das bin ich! – egal, ob es um Kleidung, eine Bewegung, eine Stimme oder einfach einen Vibe geht.
In diesem Workshop wollen wir genau dem nachspüren. Wir probieren Looks, Bewegungen und kleine Performances aus, die uns ein Stück Gender-Euphorie schenken. Es geht nicht darum, für cis-Blicke „richtig“ auszusehen oder uns zu verändern, um genug zu sein. Sondern darum, spielerisch herauszufinden: Was fühlt sich für uns selbst stimmig, stark und schön an?
Wir werden:
- mit Körper und Gesten experimentieren,
- uns verschiedene Styles und Ausdrucksformen vorstellen und sie ausprobieren,
- kritisch auf Männlichkeitsbilder schauen,
- und uns gegenseitig inspirieren, neue Seiten an uns sichtbar zu machen.
Ein safer Raum, in dem wir ausprobieren, scheitern, lachen und träumen dürfen. Und hoffentlich am Ende ein kleines Stückchen selbstbewusster, klarer und euphorischer durch die Welt gehen – auch durch Räume, die nicht für uns gemacht sind.

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