Traumapädagogik für den Kinderbereichsalltag - Termin 1

Die Traumapädagogik überträgt die Erkenntnisse moderner Psychotraumatologie und Trauma-therapie auf die pädagogische und beratende Arbeit. Ihre wesentliche Aufgabe ist es, Betroffene zu stabilisieren sowie Selbstkontrolle und Selbstwirksamkeit zu fördern.
Das Erkennen spezifischer Symptome von Traumafolgestörungen sowie ein kindergerechter Umgang damit sind für Frauenhauskinder umso wichtiger, da die Vermittlung in die Psychotherapie in der Praxis, wenn überhaupt, erst sehr spät gelingt. Eine unmittelbare und traumapädagogisch informierte Arbeit ermöglicht eine Verarbeitung des Erlebten und fördert nachhaltig die Resilienz betroffener Kinder.

Denise Klein (Diplompädagogin) arbeitete von 2010 - 2021 in einer Informations- und Beratungsstelle für Migrantinnen und geflüchtete Frauen, die von genderspezifischer Gewalt im Migrationsprozess betroffen sind. Seit 2021 arbeitet sie bei Paula e.V. als Traumafachberaterin.

Janina Klein (Diplompädagogin, Systemische Beraterin) ist seit 2009 in verschiedenen Antigewalt- und frauenspezifischen Projekten als Sozialarbeiterin tätig gewesen. Seit 2016 ist sie Beraterin für die Opferhilfe Berlin. Zudem bietet sie Stabilisierungsgruppen für die Klient*innen an.

Die Fortbildung geht an beiden Tagen von 09:00 bis 15:00 Uhr.
Die Fortbildung ist ein in sich geschlossener Termin. Der zweite Termin hat den gleichen Inhalt - bitte belegen Sie nur einen der beiden.

Der Buchungszeitraum für diese Veranstaltung ist beendet.

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