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Warum KI die Medienkrise nicht lösen wird. Ein Gespräch mit Tav Klitgaard und Prof. Wiebke Loosen
Künstliche Intelligenz gilt vielen Medienhäusern als Antwort auf eine Branche unter Druck: schneller produzieren, effizienter arbeiten, Kosten senken, neue Zielgruppen erreichen. Doch kann KI wirklich lösen, was den Journalismus heute herausfordert?
Beim Publix Thursday in Kooperation mit dem Medieninnovationszentrum Babelsberg (MIZ) diskutieren Tav Klitgaard, CEO des dänischen Medienhauses Zetland, die Journalismusforscherin Prof. Wiebke Loosen vom Hans-Bredow-Institut und Publix-Intendantin Maria Exner über den verantwortlichen Einsatz von KI im Journalismus.
Zetland zählt zu den spannendsten Beispielen für digitalen Journalismus in Europa. Dort legt man einen besonderen Fokus auf Community und fragt sich, wie Medienorganisationen neue Technologien erproben können, ohne ihre publizistischen Werte aus dem Blick zu verlieren. Wiebke Loosen bringt die forschungsbasierte Perspektive ein: Wie verändern digitale Technologien und Automatisierung journalistische Rollen und redaktionelle Organisationen? Der Abend verbindet Thesen, die Maria Exner bereits auf der diesjährigen re:publica-Konferenz vorgestellt hat, mit konkreten Erfahrungen aus der journalistischen und wissenschaftlichen Praxis und zeigt konstruktive Ansätze an der Schnittstelle von Journalismus, Technologie, Forschung und Regulierung auf.
Das Medieninnovationszentrum Babelsberg (MIZ) ist das Haus der Innovationen für Medien und Journalismus in Berlin und Brandenburg. Als Einrichtung der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) fördert es neue Lösungen an der Schnittstelle von Medien und Technologie, sorgt dafür, dass diese Innovationen ihren Weg in Redaktionen und Medienhäuser in der Region finden und regt einen Austausch über die Chancen und Risiken neuer Technologien für den Journalismus und die Medienbranche an.
Das Gespräch findet auf Englisch statt.
Publix, Hermannstraße 90, 12051 Berlin
Beginn: Uhr
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Einlass: Uhr
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