1. Nahversorgungstag des Nordens I Alltäglich, aber nicht selbstverständlich. Oder: Perspektiven und Herausforderung einer qualifizierten Nahversorgung in Stadt und Land
Alltäglich, aber nicht selbstverständlich. Oder: Perspektiven und Herausforderung einer qualifizierten Nahversorgung in Stadt und Land
Alltäglich, aber doch nicht selbstverständlich, so könnte das Motto lauten, wenn man sich über eine ausgewogene Nahversorgungsstruktur in den Städten und Gemeinden unserer Republik unterhält. Denn in der Tat ist die Gewährleistung eines qualitativen Nahversorgungangebotes mit Waren des täglichen und periodischen Bedarfs immer wieder auch ein Zankapfel der Stadt- und Regionalentwicklung. Dabei haben Politik und Handel eine durchaus „delikate“ Beziehung. Denn schließlich ist es die Politik, die mit ordnungsrechtlichen Vorgaben und raumordnerischen Zielvorstellungen sowohl die Entwicklungen der Einzelhandelsunternehmen als auch der Einzelhandelsstandorte beeinflusst.
Insofern unterliegt die Einzelhandelsentwicklung nicht dem freien Spiel der (Markt)Kräfte, sondern erzwingt im Grundsatz ein Miteinander aller an der Entwicklung beteiligten Akteure. Doch was auf den ersten Blick klar strukturiert erscheint, stellt sich in der Praxis mitunter als kompliziertes Spannungsfeld dar. Nicht selten prallen unterschiedliche Sichtweisen und Erwartungen aufeinander, erschweren Vorurteile die Diskussion, gewinnt die emotionale Auseinandersetzung gegenüber der sachlichen Debatte Oberhand.
Dabei bleibt aber unverkennbar, dass die Politik den Wirtschafts- und Standortfaktor Einzelhandel als bedeutend wahrnimmt – und sich jedem konstruktiven Dialog stellt. Und dies ist auch zwingend erforderlich: Denn die Herausforderungen, denen sich die Einzelhandelslandschaft in allen Teilbereichen der Bundesrepublik gegenüber sieht, sind groß genug. Getrieben durch den Online-Handel gewinnt der seit Jahren anhaltende Strukturwandel nun vermehrt auch im Bereich der Nahversorgung an Dynamik. Die stationären Nahversorger sind gefordert, sich neu zu positionieren, um im Wettbewerb zu bestehen.
Hierzu ist es unumgänglich, im Sinne einer zeitgemäßen und zugleich stadtentwicklungspolitisch sinnvollen und damit auch ausgewogenen Nahversorgung die Vorstellungen der Investoren und Betreiber von Einzelhandelsvorhaben mit den rechtlichen und politischen Zielvorgaben in Einklang zu bringen. Voraussetzung hierfür ist ein enger Schulterschluss zwischen Politik, Verwaltung und Wirtschaft. Einfach? Oder doch die Quadratur des Kreises?
Vor diesem Hintergrund stellen wir den Diskurs zwischen Handel, Immobilienwirtschaft mit Politik und Verwaltung in den Fokus unseres 1. Nahversorgungstag des Nordens.
Gemeinsam mit allen Entscheiderinnen und Treiberinnen der Nahversorgung möchten wir die Konsequenzen aus sich stetig verändernden Nachfrageverhalten, wechselnden gesetztlichen und rechtlichen Vorgaben und ökonomischen Zwängen für die Entwicklung der Nahversorgung und der Nahversorgungsstandorte in den Städten und Gemeinden beleuchten.
Wo findet diese Veranstaltung statt?
Verwaltungs- und Logistikstandort REWE Region Nord
Rudolf-Diesel-Straße 36
24558 Henstedt-Ulzburg
Wann findet diese Veranstaltung statt?
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