2022 hat die SWK im Gutachten „Digitalisierung im Bildungssystem: Handlungsempfehlungen von der Kita bis zur Hochschule“ ein Konzept zur Einrichtung zweier länderübergreifender digitaler Forschungs- und Entwicklungszentren entwickelt. In den Zentren soll in enger Zusammenarbeit von Forschung, Praxis und Technologie die digitale Bildung von morgen – evidenzbasiert, adaptiv und wirksam – entstehen. Die SWK empfiehlt zwei Zentren digitaler Bildung, eines zum MINT-Lernen und eines zum Sprachenlernen. In den beiden Zentren arbeiten Wissenschaft, EdTech-Unternehmen und Lehrkräfte gemeinsam daran, digitale Lehr- und Lernmaterialien evidenzbasiert zu entwickeln, zu erforschen und zu evaluieren. Ziel ist es außerdem, Methoden zur Analyse von Lernprozessen und zur gezielten, adaptiven Unterstützung von Schüler:innen zu entwickeln. Die Zentren sollen eng kooperieren und mit Landesinstituten und Unternehmen zusammenarbeiten. Drei Jahre nach Veröffentlichung des Gutachtens fragt die SWK: Wie weit ist die Entwicklung dieser digitalen Zentren vorangeschritten? Welche Strategien gibt es für die Zukunft digitaler Lernwelten?
Prof. Dr. Olaf Köller, Co-Vorsitzender der SWK und Wissenschaftlicher Direktor des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN), und Prof. Dr. Ulrike Cress, SWK-Mitglied und Direktorin Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM), Tübingen, treten auf dem Podium in den Austausch mit Wilfried Kühner, Staatssekretär am Sächsischen Staatsministerium für Kultus, Matthias Graf von Kielmansegg, Geschäftsführer der Vodafone Stiftung Deutschland, und Arndt Kwiatkowski, Mitgründer und Geschäftsführer der bettermarks GmbH. Die Leiterin der SWK-Geschäftsstelle, Dr. Isabelle Sieh, wird den Talk moderieren.
Teilnehmer:innen können sich per Chat an der Diskussion beteiligen und Fragen stellen.
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