Der Fachtag widmet sich der Frage, wie Einsamkeit aus feministischer Perspektive verstanden und adressiert werden kann – insbesondere im Hinblick auf strukturelle Ungleichheiten, gesellschaftliche Ausschlüsse sowie intersektionale Perspektiven auf Verbundenheit und Solidarität. Als Fachkräfte der Mädchen*arbeit und der queeren Jugendarbeit verstehen wir die Beziehungsarbeit und das miteinander in Verbindung gehen als wichtige Strategie gegen patriarchale Zwänge.

Denn Einsamkeit gilt zunehmend als gesellschaftliches Herausforderung – doch über wessen Einsamkeit wird eigentlich gesprochen? Wir beobachten, dass die "male loneliness epidemic" bereits viel debattiert wird und gleichzeitig die Einsamkeitserfahrung von Mädchen und jungen FLINTA* unsichtbar und unspezifisch bleibt -Dabei legen Studien nahe, dass Mädchen und queere Jugendliche einsamer sind als Jungen.

Gemeinsam wollen wir Gründe und Auswirkungen für und von Einsamkeit beleuchten und kritisch hinterfragen ob und wenn ja welche Präventionsmöglichkeiten die MINTA-Arbeit bietet und wie wir sie weiterentwickeln können.

Der Fachtag lädt Fachkräfte aus allen Bereichen der Jugendhilfe zum Austausch über feministische Praxis und gerechtere Perspektiven auf die psychische Gesundheit von Jugendlichen ein.

Bundesstiftung Gleichstellung
Karl-Liebknecht-Str. 34
10178 Berlin

bis
Beginn: Uhr
Ende: Uhr
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