EAA-Digital: "Praktika inklusiv gestalten - Erfahrungen aus der Praxis"
Praktika am Ende der Schullaufbahn, als Teil einer Bildungsmaßnahme oder zwischen zwei Jobs bieten einen niedrigschwelligen Einstieg in den Arbeitsmarkt – besonders für Menschen mit Behinderung. Aktuelle Zahlen unterstreichen die Dringlichkeit: Fast 12 % der Menschen mit Schwerbehinderung waren 2024 arbeitslos – doppelt so hoch wie die allgemeine Arbeitslosenquote (Quelle: Aktion Mensch, Inklusionsbarometer Arbeit 2025). Gleichzeitig erfüllt nur etwa ein Drittel der Arbeitgeber die gesetzliche 5%-Beschäftigungsquote (Quelle: REHADAT-Statistik, 2024). Dabei sind Menschen mit Behinderung oft besonders leistungsbereit, motiviert und loyal – eine wertvolle Ressource in Zeiten des Fachkräftemangels.
In unserer Veranstaltung zeigen wir auf, was ein gutes inklusives Praktikum ausmacht und wie Sie mit Menschen mit Behinderung in Kontakt treten und für ein Praktikum in Ihrem Unternehmen gewinnen können. Ein besonderer Fokus liegt auf den Möglichkeiten für Arbeitgeber, ein Praktikum inklusiv zu gestalten.
Referent*innen:
• Lars Bunck, Berufliche Rehabilitation und Teilhabe der Agentur für Arbeit Göttingen
• Charlotte Emunds, Albert-Schweizer-Familienwerk, Uslar
• Magdalena Rümenap, Ifas-Institut, Göttingen
Wir beantworten Ihre Fragen:
• Wie kann ein Praktikum helfen, potenzielle Mitarbeiter:innen kennenzulernen?
• Was macht ein inklusives Praktikum aus?
• Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es?
• Was sollten Arbeitgeber:innen bei der Gestaltung ihrer Praktikumsstellen beachten?
Bei Fragen zum Anmeldeprozess: Lars Lippenmeier 📞 0170 9294494 ✉ Lars.Lippenmeier@eaa-niedersachsen.de
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