Positive Kommunikation – was sich aus der Plazeboforschung lernen lässt
Die Wirksamkeit von positiven Erwartungseffekte, bekannter als Placebo-Effekte, ist in zahlreichen Studien gezeigt worden. Bemerkenswert ist, dass Placebo-Effekte nicht nur bei wirkstofffreien Placebos wirken. Sie können auch „echte“ Therapien wirksamer machen und Symptome lindern. Während darin eine Chance liegt, medikamentöse und nicht-medikamentöse Therapien zu unterstützen, können negative Erwartungen, also Nocebo-Effekte, Symptome verstärken und die Wirksamkeit von Therapien abschwächen.
Doch wie wirken Erwartungen, welche psychologischen und neurobiologischen Mechanismen tragen diese Effekte? Wo liegen Chancen, aber auch Grenzen von Erwartungseffekten? Und wie lässt sich die Macht der Erwartungen ethisch verantwortungsvoll zum Wohle von Patienten nutzen? Wie können Placebo-Effekte unterstützt und Nocebo-Effekte reduziert werden?
In diesem Fortbildungstermin der Rhein-Ruhr-Region möchten wir Antworten auf diese Fragen und direkt anwendbare, alltagspraktische Tipps geben.
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