Was geschieht mit einer Gesellschaft, wenn der freie Zugang zu Information unter Druck gerät? Der Schriftsteller Michal Hvorecky und die Journalistin Tamina Kutscher sprechen über Desinformation, Machtstrukturen und die Bedeutung von Literatur und Journalismus als Ort kritischer Wahrnehmung und gesellschaftlicher Verständigung. Ausgehend von Perspektiven aus Mittel- und Osteuropa fragen sie, welche Rolle u.a. Wissenseinrichtungen wie Bibliotheken für den Erhalt einer offenen Wissensgesellschaft und demokratischer Öffentlichkeit spielen.

Michal Hvorecky, Autor und Übersetzer, geboren 1976, lebt in Bratislava und schreibt Bücher für Erwachsene und auch für Kinder. Auf Deutsch erschienen bereits drei seiner Romane, eine Novelle und das Kinderbuch „Donau – ein magischer Fluss". Hvorecky verfasst regelmäßig Beiträge für Falter oder F.A.Z. In seiner Heimat engagiert er sich für den Schutz der Pressefreiheit und gegen antidemokratische Entwicklungen und auch in der Leseförderung. Im März 2026 erschien sein persönliches politisches Sachbuch "Dissident" (Tropen Verlag).

– Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe „Knowledge under Pressure - Umkämpftes Wissen“ statt.


Während der Veranstaltung werden Video- und Bildaufnahmen für die Öffentlichkeitsarbeit der Staatsbibliothek zu Berlin angefertigt. Mit Ihrer Anmeldung stimmen Sie der Veröffentlichung zu nichtkommerziellen Zwecken zu.

Staatsbibliothek zu Berlin
Theodor-Fontane-Saal
Unter den Linden 8
10117 Berlin


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