Fortbildungswerkstatt - Für zukunftsfähige Schule lernen

Die geplante Fortbildungswerkstatt soll Schulleitungen, didaktische Leitungen und Fortbildungsbeauftragte befähigen, eine systematische, auf die Bedarfe der Schule sowie der Kolleginnen und Kollegen abgestimmte Fortbildungsplanung zu erstellen und diese in der Schule zu implementieren und zu evaluieren.

Die Werkstatt ist langfristig angelegt und umfasst insgesamt 2 Schuljahre. In dieser Zeit sind insgesamt 5 Bausteine vorgesehen, die etwa 2 Tage umfassen (z.B. Freitag/Samstag). Im ersten Schuljahr erfolgen die Bedarfserfassung sowie eine kurz- und mittelfristige Fortbildungsplanung in insgesamt 3 Bausteinen. Im zweiten Schuljahr erfolgt die Umsetzung der Fortbildungsplanung sowie die Begleitung des Implementationsprozesses und die Evaluation des Fortbildungserfolgs. An einer Werkstatt sollen zwischen 10 und 15 Schulen mit jeweils 2 bis 3 Personen teilnehmen. Die Zielgruppe umfasst Schulen der Primar- und Sekundarstufe.

Die Werkstatt setzt auf eine Mischung aus verschiedenen Methoden, z.B. Leitfäden und Planungshilfen, die zur Verfügung gestellt und auf die einzelne Schule angepasst werden Tandem-, Tridem- und Gruppenarbeit Beratung und Coaching Ausprobieren und Erproben im Schulalltag, Reflexion der Erfahrungen in den folgenden Bausteinen Netzwerkbildung, gegenseitige Hospitation, Shadowing wird bei Bedarf angebahnt.

Die Fortbildungswerkstatt umfasst insgesamt 75 Fortbildungseinheiten, welche durch ein Zertifikat der Universität Potsdam bestätigt werden.

Baustein 1:
Dieser Baustein zielt darauf ab, die Teilnehmenden mit dem Prozess der systematischen Fortbildungsplanung vertraut zu machen und ihnen zu vermitteln, auf welcher Grundlage eine Fortbildungsplanung angefertigt werden kann. Die Teilnehmenden analysieren die Ausgangslage ihrer Schule z.B. auf Basis des Schulprogramms und auf Basis weiterer Dokumente (z.B. Ergebnisse der Schulinspektion bzw. der Vergleichsarbeiten) und identifizieren mögliche Entwicklungsschwerpunkte. Darüber hinaus lernen die Teilnehmenden im Rahmen von Gesprächen vorhandene Ressourcen, Talente und Fortbildungsbedarfe zu identifizieren. Im Anschluss an Baustein 1 finden die Gespräche mit den Lehrkräften statt, die bis zum Ende des ersten Schulhalbjahres abgeschlossen sein werden.

Baustein 2:
In diesem Baustein werten die Teilnehmenden die Ergebnisse der Gespräche mit den Lehrkräften aus und identifizieren die Themenbereiche, die bereits durch Expertise von Kolleginnen und Kollegen abgedeckt werden kann. Darüber hinaus verknüpfen die Teilnehmenden die Ergebnisse aus dem 1. Baustein mit den Ergebnissen der Gespräche und leiten Prioritäten für die Fortbildungsplanung ab. Ziel dieses Bausteins ist die Erstellung einer kurz- und mittelfristigen Fortbildungsplanung, die im 3. Baustein für das kommende Schuljahr konkretisiert werden soll.

Baustein 3:
Dieser Baustein fokussiert auf die kurzfristige Fortbildungsplanung für das anschließende Schuljahr. Die Teilnehmenden legen die Ziele der schulinternen Fortbildungsplanung fest und identifizieren Strukturen, die für die Umsetzung des schulinternen Fortbildungsplans bestehen. Darüber hinaus entwickeln die Teilnehmenden einen Plan darüber, welche Personen für die Durchführung der Maßnahmen gewonnen werden können und wie der Transfer der Maßnahme in die schulische Praxis der betreffenden Kolleginnen und Kollegen gesichert und evaluiert werden kann. Ziel dieses Bausteins ist die Erstellung eines Fortbildungsplanes für das anschließende Schuljahr, in dem Inhalte, Ziele, Formen des Transfers und der Evaluation beschrieben werden.

Baustein 4:
In diesem Baustein berichten die Teilnehmenden über die bislang realisierten Fortbildungsmaßnahmen und über die stattgefundenen Erfolge und Stolpersteine. In diesem Baustein reflektieren die Teilnehmenden über mögliche Lösungsansätze für die aufgetretenen Hürden und berücksichtigen dies für die weitere Arbeit im Prozess. Der Baustein dient auch der Vorbereitung der Evaluation bestehenden Maßnahmen.

Baustein 5:
Dieser Baustein dient der gemeinsamen Auswertung der realisierten Fortbildungsmaßnahmen in der Schule. Die Teilnehmenden berichten über die realisierten Maßnahmen und werten den Erfolg auf Basis von Evaluationen und Befragungen von Lehrkräften aus. Die Ergebnisse der Evaluation sollen Eingang in die Fortschreibung des Fortbildungsplanes für das folgende Schuljahr finden. Die Teilnehmenden sollen am Ende der Fortbildungsreihe dazu befähigt sein, die Fortbildungspläne selbständig fortzuschreiben und die Inhalte und Methoden an die jeweiligen schulischen Situationen anzupassen.

Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen begrenzt.
Die Mindestteilnehmerzahl liegt bei 20 Personen, sollten nicht genügend Anmeldung eingehen, findet die Fortbildung nicht statt, terminbezogene Änderungen für die Bausteine 4-5 sind vorbehalten.
Buchen Sie heute schon Ihr Ticket für die Fortbildungswerkstatt um sich den Frühbucherrabatt (bis 30.06.2022) zu sichern und zahlen Sie für jeden Fortbildungsbaustein 195,00€ statt 225,00€.

Für die Teilnahme an der Veranstaltung gelten unsere AGB

Wann?:
30.09. & 01.10. 2022
10. & 11.02. 2023
21. & 22.04. 2023
01. & 02.12. 2023
07. & 08.06. 2024

freitags, 10-18 Uhr
samstags, 9-14 Uhr

Wo?:

Die Veranstaltung ist ausverkauft!
Wir danke Ihnen für Ihr Interesse.

Wo findet diese Veranstaltung statt? Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM)
Struveweg 1, 14974 Ludwigsfelde