Extern - Whose Gaze? - Kunst, Macht und das Sehen

Hochschule für Fernsehen und Film München
Bernd-Eichinger-Platz 1
80333 München


Beginn: Uhr
Ende: Uhr
Einlass: Uhr
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Programm

10:15 – 11:45 Uhr: Panel: „Whose Gaze: Zwischen Kunstfreiheit und Verantwortung – wo endet Macht?“

13:00 - 15:00 Uhr: Screening HFF-Kurzfilme

15:30 – 17:15 Uhr: Abschlussveranstaltung

17:30 - 17:45 Uhr: Performance @HMTM Foyer

18:30 - 20:00 Uhr: Respekt @ FOFS mit internationalen Filmen

Programm im Pavillon 333 (siehe unten)

Whose Gaze?

Unter dem Motto „Whose Gaze? – Kunst, Macht und das Sehen“
wollen wir mit Studierenden, Lehrenden und weiteren Hochschulangehörigen darüber ins Gespräch kommen, wie diskriminierende und oft übergriffige Darstellungskonventionen erkannt, kritisch hinterfragt und künstlerisch überwunden werden können. Im Zentrum steht dabei die Frage: Wessen Blick prägt unser Bild von Welt – und wie lässt er sich verändern?

Der Respekt-Tag findet am Dienstag, 17. November zwischen 9:30 und 20:00 Uhr an der HFF statt.

Ein besonderer Höhepunkt wird die Abschlussveranstaltung mit künstlerischen Beiträgen und der Verleihung des Gender Diversity Award der HMTM sein.

Gemeinsam möchten wir mit dem RESPEKT-TAG 2026 ein starkes Zeichen für ein respektvolles, solidarisches und zukunftsfähiges Arbeitsumfeld in Kunst und Kultur setzen.

Konzeption Respekt-Tag: Abteilung Diversität: Sinem Gökser, Lukas Niedermeier, Danai Gavranidou, Bettina Deeg
Mit Unterstützung von: Beauftragte für die Gleichstellung von Frauen in Wissenschaft und Kunst: Katrin John, Monika Wöhrl (Stellvertretung) und Gleichstellungsbeauftragte: Petra Hereth
Projektleitung Respekttag: Sinem Gökser
Kuration HFF-Filme und Dramaturgie Abschlussveranstaltung: Angela Regius
Technische Leitung: Henning Hoffmann-Heyden
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Jette Beyer und Anja Klinke

Whose Gaze?

Whose Gaze?

gratis
Panel: „Whose Gaze: Zwischen Kunstfreiheit und Verantwortung – wo endet Macht?“

10:15 – 11:45 Uhr (90 min)
Kino Rot (Raum E.04)
Sprache: Englisch

Wer bestimmt, wer gesehen wird – und wie? Das Panel „Whose Gaze“ diskutiert Macht, Blickregime und Verantwortung in Film und visueller Kultur. Zwischen künstlerischer Freiheit, Repräsentation und institutioneller Verantwortung geht es um die Frage, wie Perspektiven entstehen, wer sie prägt und wie ein bewusster Umgang mit Machtverhältnissen aussehen kann.

Auf dem Panel:
Prof. Sinje Gebauer (Professorin VFX Producing, HFF, Initiatorin Girl’s Day an der HFF)
Dr. Sezgin Inceel (Dozent “Inklusive Musikpädagogik/Community Music“, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Musiker:in)
Paula Poprawa (ehem. Constantin Film, Bereich Herstellung)
Marley Schlarb (wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in an der Kunstakademie Düsseldorf)
Sara Sommerfeldt (Gründer:in Rising Gaze, Schauspieler:in)
Stella Deborah Traub (freie Fotograf:in und Filmemacher:in; Student:in Dokumentarfilmregie an der HFF)

Moderation: Christina Wolf

gratis

Menge
Abschluss: Film, Bilder, Musik – Perspektiven, die bleiben:

15:30 - 17:15 Uhr (105 min)
Audimax (Raum E.01)
Sprache: Englisch

Was bleibt, wenn das Festival zu Ende geht? Ein Nachmittag voller bewegter Bilder, Stimmen, Musik und überraschender Perspektiven. Studierende der AdBK und HFF zeigen ihre Filme, der Gender & Diversity Award der HMTM wird verliehen und künstlerische Beiträge laden zum Weiterdenken ein. Die Klasse SPRECHEN (Theaterakademie August Everding) bringt „schlecht, schlecht, schlecht – ge?“ auf die Leinwand. Den musikalischen Schlusspunkt setzt Dr. Sezgin Inceel.

Programm der Abschlussveranstaltung:


Performance Calra Klebori und Laura D‘Alessandro: "like a woman handles it" (AdBK)

Die Performance thematisiert mit ironischem Seitenhieb die Folgen patriarchaler
Sozialisation: Einem System, das Männern den Zugang zu ihren eigenen Emotionen
systematisch verwehrt. Die Konsequenzen sind fatal.


Weltpremiere des Kurzfilm "BASTI" von Tabea Werhahn (HFF)
Was bedeutet Freiheit und wo stößt sie an ihre Grenzen? In selbst gedrehten und beobachtenden Bildern bewegt BASTI sich durch Freundschaft, Selbstbestimmung und einem Alltag auf der Straße. Ein persönliches Kurzportrait über ein Leben außerhalb gesellschaftlicher Strukturen.


Konzeptpräsentationen und Preisverleihung im Rahmen des Gender & Diversity Awards (HMTM)

Francesca Berardi: "Un‘ultima cosa"
In ihrem Konzert verbindet Francesca Berardi Musik, Literatur und Kunst und erzählt das Leben von drei Künstlerinnen: Dora Maar, Aloïse Corbaz und Annalisa Carmi. Inspiriert von dem Buch »Un‘ultima cosa« der italienischen Journalistin Concita De Gregorio behandelt das Projekt Gewalt gegen Frauen, Ausgrenzung, Abhängigkeit und künstlerische Selbstermächtigung.

Ophelia Flassig: "Resonant Bodies"
Ausgehend von der Geschichte des Hauptgebäudes der HMTM am Campus Arcisstraße – einem ehemaligen Repräsentationsbau der NSDAP – untersucht Ophelia Flassig, wie sich totalitäre, patriarchale Machtstrukturen auch auditiv in Architektur einschreiben. Mit ihrem Sound-Suit, Mikrofonen und Gesten bringt Ophelia Flassig Wände, Böden und Interieur zum Klingen.


Klasse SPRECHEN: "schlecht, schlecht, schlecht - ge?" (TAK)
Was machen wir, wenn künftige Generationen uns fragen, warum wir uns so entschieden haben? Warum wir so handelten? Welche Rolle spielt unsere Oberfläche, um wahrgenommen zu werden? Mit welchen Konnotationen setzen wir uns auseinander? Was waren vor knapp 10 Generationen Fragen der Gesellschaft? Was ändert sich...im Laufe der Jahres-Zeiten? 10 Studierende des Schauspiels der Theaterakademie August Everding machen sich auf, Fragen zu stellen und Antworten zu suchen. Oberflächlich und tiefgründig.
Es sprechen und spielen Clara Auer, Adele Bauer, Maia Frosch, Laurens Gujber, León Hänig, David Hirmer, Sabrina Lang-Muhr, Vitaly Korobovsky, Ivo Mieulet und Ilias Ouadi. Der Text bedient sich des Gedankenguts von Liv Strömquist und Olympe de Gouges. Freuen sie sich auf einen Sprechchor und eine Videokollage unter Mitarbeit der Dozentin Sophia Güttler.


Konzert Dr. Sezgin Inceel
Sezgin Inceel erzählt in seinen Songs persönliche Geschichten und setzt sich mit Fragen von Identität, Zugehörigkeit und gesellschaftlichen Erwartungen auseinander. Seine Musik bewegt sich zwischen verschiedenen musikalischen und kulturellen Einflüssen und schafft Raum für leise, nachdenkliche, aber auch spielerische Momente.


17:30 – 17:45 Uhr
Performance Ophelia Flassig: "Resonant Bodies – Ein Gebäude wird zum Instrument" @ HMTM Foyer, Arcisstr. 12
Folgen Sie Ophelia Flassig auf der Suche nach den Klängen des einstigen Führerbaus, von den Nationalsozialisten als Bühne ihrer Macht errichtet. Live und in Bewegung formt sie daraus einen rhythmischen Beat. Hört man dem Gebäude seine Ideologie an? Wie gehen wir heute mit ihm um, wie beeinflusst es uns und was machen wir daraus? Tauchen Sie ein in eine immersive, ortsspezifische Soundperformance.


17:30 – 20:00 Uhr
Ausklang mit DJ Süperfly @Minna Thiel


Moderation: Christina Wolf

gratis

Menge

Kino

HFF-Kurzfilm-Programm: "FLASHING GLANCES "
13:00 - 15:00 Uhr
Kino Rot (Raum E.04)

Respekt @ FOFS mit internationalen Filmen
18:30 - 20:00 Uhr
Audimax (Raum E.01)

Sprache: Englisch

Kino

gratis
HFF-Kurzfilm-Programm: "FLASHING GLANCES "

13:00 – 15:00 Uhr (120 min)
Kino Rot (Raum E.04)
Filme mit englischen Untertiteln.
Q&A in englischer Sprache.
Auswahl an Kurzfilmen der Studierenden an der HFF.

Wer wird angesehen – und wer schaut?
Die Kurzfilme des Programms FLASHING GLANCES suchen und finden Perspektiven fernab gängiger Erzählmuster. Sie orientieren sich an den Blicken ihrer Protagonist:innen: auf die Welt, auf das Gegenüber, auf sich selbst.
Dadurch werden ihre Welten erfahrbar – und Machtverhältnisse auf den Kopf gestellt.

Kuration und Moderation: Angela Regius


Programm:

Neun Tage im August
Regie: Ella Knorz
Lea scheint von außen alles gut hinzubekommen. Sie hat die Schule fertig, sieht ihre Freunde, geht auf Raves. Kein Grund für ihren Vater, sich Sorgen zu machen.

Ipek & Gabi
Regie: Anton Augsten
Ipek, 23, hat einen Gendefekt, der ihre Sehkraft stetig verschlechtert. Dank ihres Blindenführhundes Gabi meistert sie den Alltag. Doch Gabi ist mehr als eine Hilfe: Sie ist Ipeks beste Freundin, ihre Stütze und ihre Augen zur Welt.

dreizehn
Regie: Pia Deppermann
Lara ist 13, still und aufmerksam. Ihre große Schwester Juli ist 16, wütend und laut. Als ihre Mutter überraschend zur Arbeit muss, entscheidet sie: Lara soll mit Juli und Julis Freund*innen an den See fahren.

Think of Something beautiful
Regie: Trang Vo, Nadja Ißler
Fungi fotografiert, dichtet und trainiert in der Mixed Martial Arts-Profiliga. Ihr Alltag steht im Gegensatz zum Leben ihrer Mutter Hanh, die im eigenen Laden in Sachsen-Anhalt arbeitet. Trotz ihrer Unterschiede laden sie sich in die Welt der anderen ein: Fungi dreht Frühlingsrollen und Hanh posiert vor der Kamera ihrer Tochter.

DON JUICY
Regie: Diego Oliva Tejeda
Jorge und sein Sohn Emil müssen auf der Geburtstagsparty seines exzentrischen Chefs als Kellner einspringen. Was zunächst wie eine harmlose Veranstaltung aussieht, entwickelt sich schnell zu einer saftigen Geschichte mit finsteren Absichten… Eine Geschichte über Schweiß, (post-)migrantische Erfahrungen, Familie und Guacamole. ¡Ay Caramba!

To be judged
Regie: Tabea Schmidt
Marginalisierung ist für schwarze Transfrauen ein fast unausweichlicher Teil der Lebensrealität. Aber wie geht man damit am besten um?

Naomi und Gem haben für sich einen Weg gefunden. Sie sind beide aktiver Teil der Ballroomcommunity in München. Die beiden zeigen uns ihre Welt voller Gemeinschaft, Euphorie und Wettkampf.

Sie finden klare Worte und lassen uns Teil ihrer Innenwelt werden.

gratis

Menge

Programm im Pavillon 333

Pavillon 333
Türkenstraße 15, 80333 München
Künstler:innen: Calra Klebori und Laura D‘Alessandro

Masken-Workshop für Mädchen (10-12 Jahre) "NICHT MIT MIR"
Mittwoch, 18.11.2026 (Buß-und Bettag)
9:00 - 14:00 Uhr

Video-Installation "Die ignorante Frau im öffentlichen Raum"
Montag 16.11.- Samstag, 21.11.2026
Täglich von 14:00 Uhr – 19:00 Uhr geöffnet

Masken-Workshop für Mädchen (10-12 Jahre) "NICHT MIT MIR"

Masken-Workshop für Mädchen (10-12 Jahre) "NICHT MIT MIR"

Mittwoch, 18.11.2026 (Buß- und Bettag)
9:00 - 14:00 Uhr
Nur Für Mädchen zwischen 10-12 Jahren

Nicht mit mir ist ein Masken-Workshop für Mädchen, in welchem die kreative
Auseinandersetzung mit persönlichen Grenzen und dem Selbstbewusstsein im
Mittelpunkt stehen. Sie entwickeln dabei individuell stärkende Sätze und gestalten dazu
ihre eigene Schutzmaske. Am Schluss kann ein kurzer Film entstehen, in dem die
Mädchen ihre stärkenden Sätze hinter den Masken präsentieren können, dafür wird es
im Voraus eine Einverständniserklärung zur Aufnahme und VeröFentlichung geben.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, Materialien werden weitgehend gestellt. Die
Kinder sollten allerdings ein Mäppchen mit einer Schere mitbringen.

Unter Anleitung der Künstler:innen: Calra Klebori und Laura D‘Alessandro

gratis

Menge

Video-Installation "Die ignorante Frau im öffentlichen Raum"

Montag 16.11.- Samstag, 21.11.2026
Täglich von 14:00 Uhr – 19:00 Uhr geöffnet
Für die Videoinstallation muss kein Ticket gelöst werden

Ein Film über Alltagssexismus und Übergriffigkeiten im Leben von Frauen*. Im Mittelpunkt steht Raum als Machtkonstrukt, den Männer aufgrund patriarchaler Strukturen dominieren und Frauen an den Rand oder darüber hinausdrängen. Der Film zeigt unterschiedliche Formen von Belästigung und Gewalt und wie diese den Alltag vo Frauen prägen. Im Gegensatz zur Realität, werden die Geschlechterrollen getauscht. Zum strukturell bedingten TätER werden die Frauen, die Opfer sind männlich. Die dargestellten Situationen beruhen so, oder in leicht abgewandelter Form, auf realen
Erfahrungen.
* Die Gewaltdynamik betrifft auch andere marginalisierte Gruppen. Der Fokus auf Frauen resultiert aus der statistischen Häufung geschlechtsspezifischer Gewalt.
Unter Anwesenheit der Künstler:innen

gratis

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