BEACHTE: Dieser Workshop richtet sich ausschließlich an neurodivergente Erwachsene (eine offizielle Diagnose ist jedoch nicht vorausgesetzt).
BESCHREIBUNG: Wie merke ich, was sich für mich gut anfühlt? Wo liegen meine persönlichen Grenzen – und wie kann ich sie kommunizieren?
Viele neurodivergente Menschen kennen das Gefühl, stark im Außen zu sein – bei anderen Menschen, bei Erwartungen oder sozialen Regeln – während die Signale des eigenen Körpers manchmal schwer zu greifen sind.
Gemeinsam beschäftigen wir uns mit Fragen wie:
• Wie erkenne ich, was sich für mich stimmig anfühlt?
• Wo liegen meine persönlichen Grenzen?
• Wie gehe ich mit Nähe, Distanz und Berührung um – auch im Kontext von sozialen Erwartungen oder People Pleasing?
• Wie kann ich ein klares „Ja“, „Nein“ oder „Vielleicht“ ausdrücken?
Durch praktische Übungen erkunden wir unter anderem Nähe und Distanz, erstellen eine individuelle „Körperlandkarte“, um Emotionen im Körper wahrzunehmen, und reflektieren mit der Methode „Ja – Nein – Vielleicht“ persönliche Grenzen. Ergänzend üben wir einfache Formen von Konsens und Kommunikation.
Der Fokus liegt auf Selbstwahrnehmung, Selbstbestimmung und respektvollem Umgang miteinander.
Freiwilligkeit:
Alle Übungen sind optional. Du kannst jederzeit pausieren, beobachten oder aussetzen
Selbstregulation willkommen:
Stimming, Bewegung, kurze Pausen oder ruhiges Zurückziehen sind jederzeit möglich.
LEITUNG: Sarah Fellner ist Soziologin und zertifizierte Sexualpädagogin sowie Kink Aware Professional mit Schwerpunkt BDSM und Polyamorie.
In ihren Workshops schafft sie Raum für offene, wertschätzende Auseinandersetzung mit Sexualität, Beziehung und Körperwahrnehmung – insbesondere im Kontext von Neurodivergenz. Da sie selbst ADHS hat kann sie sich in diese Themen gut hineinfühlen und bringt auch persönlich gelebte Erfahrung mit.