Die demografische Entwicklung in Deutschland wird derzeit von einem Phänomen geprägt: Die Menschen aus den geburtenstarken Jahrgängen der Fünfziger und Sechziger Jahre sind dabei, einen neuen Lebensabschnitt an- oder einzugehen. Sie bringen viel Erfahrung, Wissen und Kompetenzen mit. Im Engagementsektor wird weiterhin jede helfende Hand gesucht und gebraucht, insbesondere auch kluge Köpfe.
Vor diesem Hintergrund wurde Ende 2025 eine qualitative Vorstudie (Pre-Study) in Berlin im Auftrag des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg erhoben, Freiwilligenmanager*innen und Aktive wurden befragt:

Was motiviert, was bremst oder hindert die Generation der sog. Babyboomer, in ein freiwilliges Engagement zu gehen?
Wie sieht sich diese Generation in ihrem Verhältnis zur Gesellschaft?
Was ist zu tun, um ihnen den Weg zu ebnen und das Interesse der vielfältigen Menschen aus dieser Generation für ein Engagement zu wecken?

Aber auch: was hat diese Entscheidung für oder gegen ein Engagement mit dem Phänomen der sozialen Isolation bzw. mit Vereinsamung zu tun?
Wie kann dieser begegnet werden? Inwiefern sind Vorstände besonders betroffen, aber auch gefragt?
Im Rahmen der 26. Woche des Bürgerschaftlichen Engagements stehen Beiträge unter dem Motto „Engagement macht stark“ bundesweit im Fokus. Dies wird einer von ihnen sein, wir freuen uns auf Ihre engagierte Mitwirkung!

Wer: Carola Schaaf-Derichs, Dipl.-Psychologin, Managementausbilderin, Gerontologin
Ehem. GF der Landesfreiwilligenagentur Berlin
Post-Career: Freie Organisationsberaterin, Herausgeberin und in der Zivilgesellschaftsforschung (Civic Science) tätig
Tim Becker, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Europa Institut in Berlin

Der Buchungszeitraum für diese Veranstaltung ist beendet.

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