Das Jahr 2026 ist von tiefgreifenden Umbrüchen geprägt – innen- wie außenpolitisch.

In der Innenpolitik endet die Stabilität der alten Bundesrepublik, die stets von einem moderaten Wechsel von rechter und linker Mitte geprägt war. Der neue radikale Herausforderer und die – nicht mehr nur im Osten – stärkste Kraft heißt jetzt AfD.

Außenpolitisch stellt die Präsidentschaft Donald Trumps das alte transatlantische Verhältnis radikal in Frage. Und während sich Europa gezwungen sieht, endlich eigenständiger zu handeln, geht Russlands Krieg gegen die Ukraine unvermindert weiter.

2026 und 2027 stehen somit entscheidende Weichenstellungen bevor: Welche Lehren zieht Deutschland aus einem Jahr massiver innenpolitischer Spannungen und internationaler Krisen?

Über diese Entwicklungen, ihre Hintergründe und möglichen Konsequenzen spricht und diskutiert mit Ihnen Albrecht von Lucke.

Der Jurist und Politikwissenschaftler wurde 1967 in Ingelheim am Rhein geboren. Seit 1989 lebt er in Berlin, seit 2003 ist er Redakteur der renommierten Monatszeitschrift „Blätter für deutsche und internationale Politik“. Darüber hinaus ist er regelmäßiger Gast in Hörfunk und Fernsehen, unter anderem im ARD-Presseclub, in der Phönix-Runde sowie bei politischen Talkformaten.

Für seine publizistische Arbeit wurde er ausgezeichnet mit dem Lessing-Förderpreis für Kritik und dem Otto-Brenner-Preis „Spezial“.

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