DIE DREI SCHWESTERN

Eine Stückentwicklung nach Anton Tschechow

Regie: Stephan Mahn
Ausstattung: Coco Ruch
Regieassistenz: Lydia Albrecht
Musik: Philipp Münnich
Video: Matthias Kirchner
Grafik: Salea Rackwitz

Dauer 65 Minuten. ohne Pause

Drei junge Frauen – Schwestern aus großbürgerlichen Verhältnissen – träumen von einer neuen Zukunft,
einer Alternative zur Gegenwart: raus aus der Provinz, dem ungeliebten Alltag –
hin nach Moskau, dem Ort ihrer Kindheit, der erhofften Freiheit, dem wahren Leben.
Doch während sie sich nach Veränderung sehnen, bleibt das Hier und Jetzt ungelebt.

124 Jahre nach der Uraufführung greifen sechs Darstellerinnen die Fragestellungen und
Konflikte des Klassikers auf und bringen Tschechows „Drei Schwestern“ in Bewegung.
Sie verknüpfen ihre eigenen Biografien mit den Geschichten der Schwestern und
holen deren Fragen in die Gegenwart: Wer bin ich und wer will ich sein?
Was habe ich erreicht und was versäumt? Was bleibt von mir?
Ein Lauf durch die Zeit, die unaufhörlich voranschreitet und sich doch zu wiederholen droht.
Ein Kreislauf ohne Weiterkommen, aus dem es – mit aller Kraft – einen Ausweg zu finden gilt!

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