Parlamentarischer Abend Software-defined Germany
Software ist die Schlüsseltechnologie des KI-Zeitalters – und Deutschlands Ausgangslage ist gut: tiefes Domänenwissen aus den industriellen Leitbranchen, wertvolle industrielle Daten und im EU-Vergleich die meisten internationalen KI-Talente. Das sind die Voraussetzungen, um mit spezialisierten KI-Modellen im internationalen Wettbewerb zu bestehen, zumal der IKT-Markt allein in Deutschland 2025 auf rund 235 Mrd. Euro wächst und Software längst der zentrale Differenzierungsfaktor in Automobilindustrie, Maschinenbau, Chemie, Energie und Medizintechnik ist.
Doch dieser Vorsprung ist keine Selbstverständlichkeit. Über 80 Prozent der deutschen Unternehmen fühlen sich von außereuropäischen Software- und KI-Plattformen abhängig – mit Folgen für Produktstrategien, IT-Sicherheit und Kosten. Gleichzeitig verändert generative und agentische KI das Software-Engineering grundlegend: Sie beschleunigt die Entwicklung, bringt aber technische Risiken, neue Sicherheitslücken und ungeklärte Verantwortungsfragen mit sich, wenn die Qualität nicht systematisch geprüft wird.
Es reicht daher nicht, Software weiter als technisches Nebenprodukt zu behandeln. Sie muss ganzheitlich und von Anfang an mitgedacht werden. Die Initiative "Software-defined Germany" der Gesellschaft für Informatik e.V. lädt gemeinsam mit dem Weizenbaum-Institut zu einem parlamentarischen Abend ein, um über die Rahmenbedingungen zu diskutieren, die es für die Stärkung von Software als strategischem Kern von Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung und Politik braucht.
Weizenbaum-Institut
Hardenbergstraße 32
10623 Berlin
Beginn: Uhr
Ende: Uhr
Einlass: Uhr
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