Jazz-Gipfeltreffen der Extraklasse: Wenn Klangkultur, Starpower und Groove aufeinandertreffen

Es gibt Abende, die man nicht lange erklären muss. Ein Blick aufs Line-up genügt und der Puls geht hoch. Chris Minh Doky, Till Brönner, Manu Katché und Morten Schantz: Das ist keine Band, die zufällig gut besetzt ist. Das ist ein Aufgebot, bei dem internationale Klasse, Erfahrung und Charisma mit voller Wucht zusammenkommen.

Im Zentrum steht Chris Minh Doky. Als international gefeierter Bassist, Komponist und Bandleader ist er eine Ausnahmeerscheinung – Grammy-nominiert, mit Gold und Platin ausgezeichnet und in seiner dänischen Heimat zum Ritter geschlagen. Doky gehört zu den wenigen europäischen Musikern, die sich dauerhaft in der New Yorker Jazz-Elite etabliert haben. Sein musikalischer Weg liest sich wie ein „Who’s Who“ der Jazzgeschichte: Er war und ist der bevorzugte Bassist für Legenden wie Michael Brecker, Randy Brecker, Mike Stern, David Sanborn oder Ryuichi Sakamoto und bildete ikonische Rhythmusgruppen an der Seite von Drum-Giganten wie Dave Weckl oder Dennis Chambers. Bei ihm ist der Bass kein reines Begleitinstrument, sondern der Motor der Band. Dokys Spiel hat Druck, Eleganz und eine eigene Handschrift: nordische Klarheit gepaart mit amerikanischem Puls.

An seiner Seite spielt Till Brönner. Über ihn muss man in Deutschland eigentlich keine Einführungssätze mehr verlieren. Er ist einer der ganz wenigen Jazzmusiker, die weit über die Szene hinaus Strahlkraft entwickelt haben – auf großen internationalen Bühnen ebenso wie in den Medien. Sein Trompetenton ist sofort zu erkennen: edel, geschmeidig, mit einer Mischung aus Coolness und Melancholie, die seine besten Momente so unverwechselbar macht. Wenn Brönner spielt, entsteht keine bloße Virtuositätsschau, sondern Atmosphäre mit Profil.

Rhythmisch angetrieben wird die Band von einem Magier am Schlagzeug: Manu Katché. Ein Musiker von fast mythischem Rang. Wer die Welthits von Peter Gabriel („Sledgehammer“) oder Sting („Englishman in New York“) im Ohr hat, kennt seinen unnachahmlichen Stil. Katché ist kein einfacher Trommler, er ist ein Architekt des Grooves. Sein Spiel ist flüssig, hochemotional und von einer Coolness, die ihn zur ersten Wahl der größten Popstars des Planeten gemacht hat.
Mit Morten Schantz bekommt dieses Quartett eine zusätzliche Farbe, die alles öffnet. Seine Keys bringen Weite ins Bild – etwas Filmisches, Modernes, das den Jazz nicht konserviert, sondern in Bewegung hält. Zwischen harmonischer Raffinesse und elektronischer Textur schafft er die Räume, in denen diese Band abheben kann.

Was dabei entsteht, ist kein ehrfürchtiges Namen-Abhaken. Diese Musik hat Zug. Sie kann schimmern, drängen, schweben und im nächsten Moment wieder ganz nah am Boden sein. Mal klingt das nach großer cineastischer Linie, mal nach urbanem Groove, immer getragen von jener offenen, eleganten Kraft, die nur entsteht, wenn Musiker dieses Formats sich gegenseitig herausfordern.
Hier stehen keine Solisten nebeneinander. Hier entsteht ein gemeinsamer Sound: souverän, international, hochmusikalisch und mit genau der Klasse, die ein Konzert im Konzerthaus zum Ereignis machen wird. Ein echtes Highlight und eine Jazz-Supergroup im besten Sinne.

Line-up:
Chris Minh Doky – Bass
Till Brönner – Trompete
Manu Katché – Schlagzeug
Morten Schantz – Keys

Konzerthaus Ravensburg


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