Internationale Konferenz „Das Recht dazuzugehören und die Bedrohung durch den Autoritarismus“

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Wann? Dienstag, 22. September 2026, 14–18 Uhr mit anschließendem Get Together

Wo? Berlin Mitte (genauer Ort wird mit der Anmeldebestätigung kommuniziert)

Konferenzsprachen: Englisch und Deutsch mit Verdolmetschung

Die Hirschfeld-Eddy-Stiftung lädt herzlich ein zur Konferenz „Das Recht dazuzugehören und die Bedrohung durch den Autoritarismus“.


Die regelbasierte Weltordnung ist bedroht wie selten zuvor. Autoritäre Strukturen stellen demokratische Institutionen und internationale Normen in Frage. Dabei werden die Rechte marginalisierter Gruppen häufig als Hebel genutzt, um das internationale Menschenrechtssystem insgesamt zu diskreditieren. Durch Desinformation und verzerrte Darstellungen werden mühsam errungene Fortschritte angegriffen und zurückgedrängt. Wo sich Autoritarismus ausbreitet, müssen demokratische und menschenrechtsorientierte Kräfte zusammenstehen.

Diese internationale Konferenz zeigt, wie wichtig das Menschenrechtssystem gerade für LSBTIQ* ist. Das Recht dazuzugehören wird durch autoritäre Entwicklungen unmittelbar bedroht. Gemeinsam mit Expert*innen aus Wissenschaft, Medien, Menschenrechtsarbeit und Zivilgesellschaft diskutieren wir, wie Instrumentalisierung und Desinformation entgegengewirkt werden kann und welche Strategien demokratische Gesellschaften stärken.

Das Recht steht auf der Seite von queeren-Menschen – dies sollte auch für demokratische Institutionen gelten, die Menschenrechte schützen sollen. Wie können diese Institutionen, wie können Nichtdiskriminierung, Inklusion und gleichberechtigte Teilhabe für Alle gestärkt werden? Welche Formen internationaler Solidarität und Unterstützung sind jetzt notwendig? Welche Rolle spielen Zivilgesellschaft, Diplomatie und Entwicklungszusammenarbeit?


Konferenzprogramm

13:30 Uhr Einlass mit Kaffee und Erfrischungsgetränken
14:00 Uhr Begrüßung Hirschfeld-Eddy-Stiftung
14:10 Uhr Internationale Zusammenarbeit und die Menschenrechte marginalisierter Gruppen Grußwort von Lars Castellucci, Beauftragter der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe
14:30 Uhr We are here to stay: Queers in the human rights system Video-Keynote von Graeme Reid, Unabhängiger Experte der UN gegen Gewalt aufgrund von sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität
14:50 Uhr Merkmale und Strategien des Autoritarismus, Impuls von Nick Antipov, Aktivist aus Belarus, D-HUB, Berlin
15:10 Uhr Berichterstattung über LSBTIQ* in arabischen Medien, Impuls von Nazeeha Saeed, Journalistin, Outright Action International, Berlin
15:30 Diskussion
16:00-16:30 Kaffeepause
16:30 Uhr World Café mit Leitfrage: Wie kann das Recht dazuzugehören gegen autoritäre Angriffe verteidigt werden?

Thementische:
Tisch 1: Was tun gegen Desinformation über LSBTIQ*-Themen?
Heike Winkel, Referentin, Bundeszentrale für politische Bildung

Tisch 2: Activism in Authoritarian Contexts
Georgy Kalakutskii, Referent bei der russischen LGBTQ+-Organisation Coming Out

Tisch 3: Nigeria und seine Demokratiebewegung
Anonym, Aktivist, Nigeria

Tisch 4: Kirchliche Hilfswerke in progressiven Allianzen an der UN
Farina Hoffmann, Referent*in, Brot für die Welt

17:50 Uhr Blitzlichter aus den vier Tischen: Zentrale Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen
18:05 Uhr Zusammenfassung und nächste Schritte
18:15 Uhr Networking und Get Together bei Essen und Getränken
19:00 Uhr Ende

Wir bitten um verbindliche Anmeldung bis 10. Sept., die Zahl der Plätze ist begrenzt.
Kontakt: Sarah Kohrt, Projektleitung: sarah.kohrt@hirschfeld-eddy-stiftung.de

Eine Veranstaltung der Hirschfeld-Eddy-Stiftung im Rahmen des Projekts: „Der pinke Faktor. Die Rolle von LSBTIQ* im globalen Streit um Werte, Ressourcen und Vorherrschaft“

Berlin Mitte (Ort wird nach Anmeldung bekanntgegeben)


Beginn: Uhr
Ende: Uhr
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