Zur Heimat erkor ich mir die Liebe
Sibylle Kuhne im Regionalprogramm des RingelnatzSommer 2026
Das literarisch-musikalische Programm erzählt von der Ruhe- und Heimatlosigkeit jüdischer Künstlerinnen und Künstler, aber auch von großer Liebe, von Angst und Glück. Die Schauspielerin Sibylle Kuhne spricht Gedichte u.a. von Else Lasker-Schüler, Mascha Kaléko und Itzik Manger. Sie lässt Biografisches einfließen und erschließt uns so eine Welt innerer Verbundenheit. Sehr bewegend spiegelt das Programm die Situation von heute in den Texten von damals.
Musikalisch wird Sibylle Kuhne von der Klarinettistin Antje Taubert begleitet. Sie spielt jiddische Musiktitel und improvisiert. Klezmerklänge runden das Programm ab.
Sibylle Kuhne ist Diplom-Schauspielerin und eine gefragte Sprecherin. Sie hat an der Theaterhochschule „Hans Otto“ Leipzig studiert. Daneben durfte sie mit
Gewandhausmusikern Wortkonzerte gestalten, wie „Das stillvergnügte Streichquartett“. Nach Engagements in Leipzig und Rostock folgten ab Mitte der 80er Jahre Auftritte in ganz Deutschland, u.a. in Hamburg, Köln und München mit klassischen und Boulevardrollen. Sie war Mitgründerin der „Siegburger Freilichtspiele“, als Protagonistin und Managerin. Mit Jörg Kaehler spielte sie im eigenen Zimmertheater berühmte Stücke wie „Love Letters“. Sibylle Kuhne arbeitet regelmäßig für Funk, TV und Werbung, spricht Hörbücher, synchronisiert und präsentiert erfolgreich literarisch-musikalische Programme mit einem Faible für Lyrik.
Eine Veranstaltung des vorgelagerten Regionalprogramms zum RingelnatzSommer in Wurzen vom 05. bis 09. August 2026.
Eine Veranstaltung im Rahmen von Tacheles 2026.
Foto: Regina Katzer
"E-Werk" Oschatz
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