Punkabend mit Die Toten Crackhuren im Kofferraum, Crudefang & Casino Garden

THE TOTEN CRACKHUREN IM KOFFERRAUM
Die Gang mit dem familienunfreundlichsten Namen im Popbetrieb veröffentlicht das vierte Album.
„Gefühle“ macht das Leben im Plattenbau beautiful again, empowert das Verkacken, erzählt von
Panikattacken und verweist Männer auf ihren Platz (Hobelbank).
Nichts gegen Katzengold, Kaugummiautoamten-Grillz, Strasssteinen auf der Beißschiene... aber was soll
darüber hinaus das Anbeten von teurem Bling-Bling in der prekären Popszene? Den Crackhuren ist das
jedenfalls zu blöd. Sie werten lieber die eigene Realität auf, singen mit Lower-Class-Bewusstsein und
ehrlicher Freude: „Ich bin zurück in der Gosse“.
The TCHIK - wie man sie aus Platz- und Schamgründen auch schreiben kann - das sind Lulu, Doreen,
Kristin, Ilay und das ist eine auf allen Ebenen außergewöhnliche Band. 13 Jahre Showbiz übersteht man
eben nur, wenn man’s wirklich miteinander ernst meint. Mit leichtem Gepäck und emotionaler Distanz ist
bei dieser Band niemandem geholfen. „Wir lieben uns übertrieben“, sagt Lulu und meint es auch genauso.
Jetzt erscheint mit „Gefühle“ das vierte Album – unter eigener Regie, aus eigener Kraft, 13 Superhits.
Diese Superhits wollen raus in die Welt und präsentiert werden.
Wir sehen uns auf der „Gefühlefühlefühle - Tour ‘22“ – und mit jenen Pussycat Dolls auf Tabak, Zucker
und Hartz klingt das einfach nur wie eine Verheißung. Danke dafür!

CRUDEFANG
„INSTITUTIONALIZED CULTIVATED SPACE MONKEYS“. Ein verdammt komplizierter Titel für eine
erste EP. Dabei sind Andi und Nils von CRUDEFANG alles andere als kompliziert. Geradeheraus
wie ihre “Ruhrpott”-Heimat. Ungeschönt. Wild, aber immer ehrlich - genauso wie ihre Musik.

Nach mittlerweile fast vier Jahren gemeinsamer Bandgeschichte und insgesamt über 15 Jahren

Bühnen-Erfahrung ist das alternative Grunge-Punk-Duo CRUDEFANG kein musikalischer Neu-
anfang, sondern ein Reset. Weg von starren Genrekonventionen und alten Mustern, hin zu dem,

was Musik sein soll: frei, ungezähmt und voller Leidenschaft. Ihre Liebe gehört dem Grunge
mit seinen rauen und dreckigen Gitarren. Dem Punk mit seiner klaren musikalischen Linie. Dem
Hardcore mit seiner Energie auf der Bühne und den moshbaren Riffs.

Zwei Jahre Pandemie haben ihren Schaffensdrang nicht aufhalten können, sondern eine
musikalische Antwort geradezu erzwungen. Und die fällt in den fünf druckvollen Tracks sehr
vielseitig aus: mal rau und dreckig, mal melodisch bis hymnisch, aber immer ideenreich und
mit klarer politischer wie sozialkritischer Kante.

Am Ende steht ein erster musikalischer Aufschlag, der so echt und lebendig ist, dass er einen
bereits mit dem Opener „Launcher“ aus dem Trott gleichgeschalteter Oberflächlichkeit
herauskatapultiert: „Watch me leave this fucking planet, for better or for worse...“
Mit diesem Soundtrack ist es eindeutig ein spacetrip “for better“.
Der Grunge ist tot – es lebe der Grunge!

CASINO GARDEN
Benannt nach einer inzwischen zubetonierten Stadtoase machen die Shoegazer
von Casino Garden ihrem Namen alle Ehre: Inmitten des grauen, nassen
Wuppertals stellen sie das Mauerblümchen dar, das aus der letzten Reihe das
Trauerspiel der Gegenwart mit tröstenden Worten kommentiert.
Die vierköpfige Band liefert das, was sie in der Welt vermissen - alternative
Rock, der verzerrte Gitarren und Synths-Flächen mit eingängigen Pop-Melodien
verbindet und von brillianten Basslinien untermalt wird. Damit erweisen sich
Casino Garden als wahre Kritiker-Lieblinge: Bereits das vorletzte Album Get
Your Shit Together wurde von der VISIONS zur Demo des Monats gewählt. Das
zuletzt erschienene Album Oliver Oliver ist das bereits dritte in vier Jahren und
beweist den enormen kreativen Output der Band. Platten Vor Gericht krönten
die Scheibe mit dem 13ten Platz in ihrem Jahrespoll 2021.

Casino Garden sind:
Matthias Wiercinski – Gesang, Gitarre
Oliver Kroker – Bass
Alexander Alaimo Di Loro – Schlagzeug
Helene Ballke – Keyboard

Weitere Zitate:
"Die beste deutsche Shoegaze-Band seit Malory" - The Anorak City
"Casino Garden carve out one of the most inspiring and well written releases of
the year with their debut album "Slide" - Custom Made Music

"If you like dream pop and soundtrack-style indie, this is yours" – ISSUES-
Magazine

„Demo des Monats“ - VISIONS

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