Achtung: Für die Teilnahme an diese Fortbildung ist eine Teilnahme an der Veranstaltung „Haltung vor Technik: Reflexion als Grundlage für technische Interventionen“ vorausgesetzt.
Die Auswahl eines Termins dafür erfolgt im Rahmen des Anmeldeprozesses. Nachdem Sie ein Ticket in den Warenkorb gelegt haben, werden Sie automatisch aufgefordert, einen passenden Termin auszuwählen. Eine separate Anmeldung ist nicht erforderlich.
Für wen? Mitarbeitende von Frauenhäusern bundesweit
Worum geht es in der Fortbildung?
In dieser Fortbildung erhalten Sie einen Überblick über die gängigsten digitalen Überwachungsmöglichkeiten im Frauenhauskontext: Standort-Tracking, Cloud-Konten und Stalkerware. Die Fortbildung richtet sich an Anfängerinnen ohne Vorwissen. Praktisch erproben Sie Absicherungsschritte und erfahren, worauf zu achten ist, wenn Sie digitale Geräte vor Ortung und Überwachung gemeinsam mit Betroffenen absichern wollen. Darüber hinaus gewinnen Sie Kenntnisse zur Einschätzung von Bedrohungssituationen Ihrer Klientinnen (Welche Sorgen sind berechtigt, was ist technisch unmöglich?).
In der 1,5-tägigen Fortbildung geht es abschließend darum, wie Sie das Erlernte konkret in Ihrem Frauenhaus, z.B. bei der Aufnahme von Betroffenen, umsetzen können.
In der Fortbildung wechseln sich praktische Übungen mit Inputs, Fallbesprechungen und Raum für Erfahrungsaustausch ab. Zusätzlich erhalten Sie Handouts mit Anleitungen, die auch an Kolleg*innen weitergereicht werden können.
Referentinnen: Zwei Trainerinnen des Projektes »Ein Team gegen digitale Gewalt« des Instituts für Technik und Journalismus e.V. bieten die Fortbildungen an. Das Projekt wurde von Inga Pöting initiiert, die im FHK-Schutzkonzept den Leitfaden »Schutz vor Ortung und Überwachung« verfasst hat.
Fokus: technische Aspekte
Termin: Mittwoch, 9. Dezember 2026 9:00 - 16:30 Uhr & Donnerstag, 10. Dezember 2026 8:30 - 13:00 Uhr
Teilnahmebeitrag:75€