Kulturelle und politische Bildung im Museum – Perspektiven auf den Beutelsbacher Konsens bis

Wir freuen uns, Sie zum Symposium

Kulturelle und politische Bildung im Museum –
Perspektiven auf den Beutelsbacher Konsens

am 23. und 24. April 2026 im Haus Bastian einzuladen.
Bitte beachten Sie, dass die Plätze begrenzt sind.

Der Einlass beginnt jeweils um 9:30 Uhr, das Programm beginnt um 10:00 Uhr

PROGRAMM AM DONNERSTAG, 23. APRIL 2026
Moderiert von Shelly Kupferberg

10:00 Uhr BEGRÜßUNG
Marion Ackermann, Präsidentin der Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Petra Olschowski, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
Sibylle Thelen, Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

10:30 Uhr IMPULSVORTRÄGE
Nils Kumkar, Lehrstuhl für Soziologie, Otto-Friedrich-Universität Bamberg:
„Die Wahrheit der Polarisierung: Verwirbelungen der gesellschaftlichen Selbstbeobachtung“
Luisa Girnus, Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft, Freie Universität Berlin:
„Konsens für eine unsichere Bildungszukunft“

11:30 Uhr PANEL
Moderation Thomas Krüger, langjähriger Präsident Bundeszentrale für Politische Bildung
Vanessa-Isabelle Reinwand-Weiss, Direktorin der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel
Werner Friedrichs, Didaktik der Politik & Demokratietheorie, Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Waltraud Meints-Stender, Professur für Politik und Bildung, Hochschule Niederrhein
Leonard Schmieding, Historiker, Lehrer für Englisch, Geschichte und Politische Bildung,
ehem. Projektleitung Politische Bildung in Museen, Staatliche Museen zu Berlin

12:30 Uhr PAUSE
Vernetzung

13:30 Uhr IMPULSVORTRAG
Nanna Lüth, arbeitet und forscht in den Bereichen Kunst, Kunstpädagogik und Medienbildung:
„Vom Eise befreit… Kulturelle Bildung gegen Gewalt“

14:00 Uhr SPOTLIGHT: PROJEKTE AUS DER PRAXIS
David Adler, Kulturlandbüro: „Von der Kulturlandschau zu Spacemaker in Mönkebude:
Wie Jugendliche mit Kunst Demokratie entdecken“
Santi Grunewald, Museum Ludwig: „Hier & Jetzt im Museum Ludwig. De/Collecting Memories from Turtle Island”
Agnes Obenhuber, Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg und Maaike van Rijn, Landesmuseum Württemberg: „Protest! Von der Wut zur Bewegung“ eine Sonderausstellung als Aushandlungsort demokratischer Werte”
Lisa Hell und Paulina Kerber, Stiftung Preußischer Kulturbesitz:
„Kunst, Raub und Rückgabe – Vergessene Lebensgeschichten“

14:45 Uhr PANEL
Mit den Referent*innen der Projekte sowie Nanna Lüth

15:30 Uhr WRAP-UP & AUSBLICK AUF TAG 2
Anschließend Vernetzung im Haus Bastian
Optional: Ausstellungseröffnung im Museum Europäischer Kulturen (Arminallee 25, 14195 Berlin)
„Schwerer Stoff. Frauen – Trachten – Lebensgeschichten“


PROGRAMM AM FREITAG, 24. APRIL 2026
Die Registrierung beginnt um 9:30 Uhr
Moderiert von Shelly Kupferberg

10:00 Uhr BEGRÜßUNG & RECAP TAG 1
Marion Ackermann, Präsidentin der Stiftung Preußischer Kulturbesitz

10:20 Uhr IMPULSVORTRAG
Thomas Krüger, langjähriger Präsident Bundeszentrale für Politische Bildung:
„Beutelsbach brennt!“ Gegen die staatliche Kuratierung der Freiheit und die Geiselnahme unserer Grundrechte durch die extreme Rechte

10:50 WORKSHOPS

1 – GRAND BEAUTY: „Was Schönes zusammen machen“
Freuen Sie sich auf eine Wundertüte aus niedrigschwelligen Anregungen zu Schönheit, Begegnung und Gemeinschaft aus dem Wissensschatz von GRAND BEAUTY. Basierend auf dem Workbook »Vision einer schöneren Gesellschaft - Do it yourself«, in dem die Expertise aus 10 Jahren Projektarbeit gebündelt ist.

2 – Reallabor ZEKIWA Zeitz: Kulturelle Bildung im Strukturwandel
Der Workshop geht der Frage nach, wie kulturelle Bildungsarbeit Schüler:innen dabei unterstützen kann, einen positiven Blick in die Zukunft zu entwickeln. Im Fokus stehen kreative Gestaltungsprozesse an Schulen, die neue Zugänge zu produktivem Lernen eröffnen. Die Bauhaus Agentinnen übertragen dabei Ideen des historischen Bauhaus und die Werte des Neuen Europäischen Bauhaus direkt in den Schulalltag, ohne Museum, ohne Sammlungsobjekte. Untersucht werden ihre Methoden, Herausforderungen im Alltag sowie besonders geeignete Ansätze für die Praxis.

3 – KubiDemo: Prinzipien kultureller Demokratiebildung erkunden
Der Workshop gibt erfahrungsbasierte Einblicke in die Ergebnisse des Projekts „KuBiDemo. Kulturelle Bildung als Praxis der Demokratiebildung“ der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel. Im Mittelpunkt stehen sechs kulturspartenübergreifende Prinzipien kultureller Demokratiebildung. Diese werden gemeinsam erkundet und auf die eigene Praxis übertragen. Die Teilnehmenden erhalten Impulse, um das demokratiebildende Potenzial ihrer Arbeit bewusster zu nutzen und weiterzuentwickeln.

4 – Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Robby Geyer:
Beutelsbach konkret – Perspektiven und Praxisbeispiele zum Beutelsbacher Konsens
Der Beutelsbacher Konsens, entstanden als Zusammenfassung einer Tagung aus dem Jahr 1976 mit dem Titel „Das Konsensproblem in der politischen Bildung“, hat sich als normativer Bezugspunkt der politischen Bildung etabliert. Gerade in Zeiten aufgeheizter öffentlicher Debatten sowie angesichts seiner inhaltlichen Unbestimmtheit und aktueller Missdeutungen gilt es besonders, sich über Verständnis und Anwendung des Beutelsbacher Konsenses auszutauschen. Im Workshop werden die Prinzipien des Beutelsbacher Konsenses sowie seine Leitplanken herausgearbeitet und anschließend auf konkrete Fallspiele aus der Bildungspraxis angewendet.

5 – 7xjung – Der Lernort von Gesicht Zeigen!
Über Diskriminierung sprechen – aber wie? Ansätze der historisch-politischen Bildungsarbeit
Im Workshop werden ausgewählte Methoden der historisch-politischen Bildung bei 7xjung – Der Lernort von Gesicht Zeigen! gemeinsam mit den Teilnehmenden diskutiert und erprobt. Bei 7xjung arbeiten Referent*innen mit Kindern und Jugendlichen zu Diversität und Diskriminierung. Die Exponate und Methoden des Lernorts veranschaulichen Kontinuitäten von Ausgrenzung vor, während und nach dem Nationalsozialismus. Die Bildungsarbeit verknüpft zeitgeschichtliche Perspektiven mit dem Ziel, Engagement gegen Antisemitismus, Rassismus und jede Form von Diskriminierung zu fördern. Für den Workshop haben wir einzelne Methoden und Exponate ausgewählt, anhand derer wir unsere Arbeitsweise vorstellen und mit anderen Teilnehmenden diskutieren möchten: Wie lässt sich (niedrigschwellig) über Diskriminierung ins Gespräch kommen? Wie greifen Methoden der politischen und kulturellen Bildung ineinander? Wo liegen die Potenziale, wo die Grenzen unserer Arbeit?

12:15 Uhr PAUSE
Vernetzung

12:45 Uhr SPOTLIGHT: PROJEKTE AUS DER PRAXIS
Frauke Frech und Hengame Sadeghi, Grand Beauty Salon
Isabell Wiehmert, Mandy Gehrt und Kseniia Shachneva, Bauhaus Agent*innen der Stiftung Bauhaus Dessau im Reallabor ZEKIWA Zeitz
Kyra Börnemeier und Katja Drews, KubiDemo. Kulturelle Bildung als Praxis der Demokratiebildung, Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel
Robby Geyer, Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Judith Boegner und Pia Schlickeiser, 7xjung

13:30 Uhr PANEL
Mit den Referent*innen der Projekte

ABSCHLUSS & AUSKLANG


Hinweise
Bitte erscheinen Sie rechtzeitig, damit die Veranstaltung pünktlich beginnen kann.
Wir weisen Sie darauf hin, dass keine großen Taschen mit in die Veranstaltungsräume genommen werden dürfen. Hierfür stehen vor Ort Schließfächer zur Verfügung.

Haus Bastian – Zentrum für Kulturelle Bildung der Staatlichen Museen zu Berlin
Am Kupfergraben 10
10117 Berlin

bis
Beginn: Uhr
Ende: Uhr
Einlass: Uhr
Zum Kalender hinzufügen

Produkte

Unkategorisierte Produkte

kostenfreies Ticket

gratis

AUSGEBUCHT