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„Ich bezeuge! Ich war dort, ich litt, und halte mein Zeugnis aufrecht“

„Ich bezeuge! Ich war dort, ich litt, und halte mein Zeugnis aufrecht“
19.30 Uhr / Joseph‐Joachim‐Konzertsaal
Mit der Verwendung von Text kann jede Komposition an konkreter Aussage gewinnen. Je komplexer die Zeiten, desto mehr kann das auch in den ausgewählten und vertonten Worten seinen Niederschlag finden. Die Musiker*innen des Abends stellen zahlreiche Lieder vor, an denen sich auch Zeitläufe der brutalen letzten 100 Jahre heraushören lassen – u. a. mit Paul Dessaus Vertonung von Pablo Nerudas Gedicht „Yo recuerdo“: „Ich bezeuge! Ich war dort – ich litt, und halte mein Zeugnis aufrecht – sollte es auch niemanden geben, der sich erinnert.“ sowie Kompositionen von Viktor Ullmann, der 1944 in Auschwitz ermordet wurde.

Zum Abschied als Professor an der UdK Berlin nach 23 Jahren präsentiert Axel Bauni im Gespräch mit Prof. Dörte Schmidt das umfassende Thema des zeitgenössischen Liedes, berichtete aus seiner Zeit an der Hochschule und lässt sicher auch die Nähe zu aktuellen gesellschaftlichen Diskussionen durchscheinen.

Lieder von Arnold Schönberg, Hanns Eisler, Paul Dessau, Ursula Mamlok, Viktor Ullmann, Aribert Reimann, Dmitri Schostakowitsch und Steffen Schleiermacher

Studierende der Klasse „Das Zeitgenössische Lied“ / Im Gespräch: Prof. Dörte Schmidt und Prof. Axel Bauni

Joseph-Joachim-Konzertsaal - Bundesallee 1-12, 10719 Berlin


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