Das ganze Workshop- und Festivalprogramm findest du auf: www.klimastroeme.de

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Zucker. Spuren. Speicherstadt.

Wie schmeckt Zucker eigentlich – außer süß? Wo kommt er her, und wie ist er nach Hamburg gekommen? Welche Geschichten verbergen sich eigentlich hinter Zucker?

Die Speicherstadt Hamburg entstand ab 1885 – zeitgleich mit der Berliner Konferenz, auf der sich die Kolonialmächte Afrika untereinander aufteilten. Für ihren Bau wurden 20.000 Menschen enteignet. Sie lagerte Kolonialwaren aus der Karibik, vor allem aus Jamaica: Kaffee, Kakao – und Zucker.

Zucker verbindet vieles: Süße, koloniale Routen, Plantagen, Sklaverei, Arbeit, Gewalt und Konsum. Straßennamen wie Coffee Plaza erinnern bis heute daran – ohne es zu benennen.

Im Workshop folgen wir den Spuren des Zuckers durch die HafenCity. Wir beobachten, fotografieren, sammeln, kartieren und erzählen. Wir verfolgen Routen zwischen Jamaica und Hamburg und nähern uns Zucker sinnlich: als Stoff, Klang, Bild, Erinnerung und soziale Beziehung – historisch, körperlich und künstlerisch.

Am Festivalsonntag, den 26.Juli, laden wir zu einem gemeinsam entwickelten jamaikanischen Mittagessen ein und verstehen Essen als Praxis des Widerstandes. Seid bereit für Soulfood für alle Geschmäcker von süß und bitter, salzig und sauer!

Wir danken herzlich unserem Kooperationspartner, dem gemeinnützigen Verein M.Bassy e.V., ein öffentlicher Salon für Begegnung mit zeitgenössischen Positionen aus Afrika und der Diaspora für die Unterstützung.
www.m-bassy.org

Urbaneo Hamburg, Am Strandkai 7, 20457 Hamburg

bis
Beginn: Uhr
Ende: Uhr
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